Karambolage umfasst Spiele meist ohne Taschen. Bei den üblichen Disziplinen mit drei Bällen besitzt jeder Spieler einen Spielball. Der gegnerische Spielball und der rote Ball sind seine beiden Objektbälle.
Den Spielball verfolgen
Er muss beide anderen Bälle innerhalb eines Stoßes berühren. Eine gültige Karambolage zählt einen Punkt und erlaubt das Weiterspielen; ein Fehlstoß beendet die Aufnahme. Bei einem Foul oder einer verletzten Zusatzbedingung genügen die Kontakte nicht.
Die Disziplin bestimmen
Freie Partie verlangt keine Mindestzahl an Banden, hat aber geregelte Eckbereiche. Einband verlangt vor dem zweiten Objektball einen Bandenkontakt, Dreiband mindestens drei Kontakte, nicht drei verschiedene Banden. Cadre ergänzt Feldbeschränkungen. Japanisches Vierball zeigt, dass nicht die gesamte Familie mit drei Bällen spielt.
Eine Aufnahme beobachten
Wähle einen Spieler und identifiziere seinen Ball sowie den zuerst getroffenen Objektball. Zähle die Banden bis zum zweiten Objektball und prüfe die Entscheidung des Schiedsrichters. Unterscheide bei Fehlern fehlende Bandenkontakte von einer verfehlten Ankunft. Dafür ist keine Rechenformel nötig.
Die erste Clubstunde vorbereiten
Frage nach Regeln, Partieabstand, deinem Spielball und dem Umgang mit anliegenden Bällen. Ein Video belegt nicht jede Ausrüstung. Vergleiche Richtung und Tempo an einer einfachen Stellung und prüfe sie auf dem realen Tisch. Eine Simulation ist ein Modell zur Weganalyse, kein Schiedsrichter und keine physikalische Genauigkeitsgarantie.
Weiterlesen: Karambolage-Disziplinen: erst die Regel, dann der Stoß →