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Karamboltisch-Maße: Spielfeld, Diamanten und Raumbedarf

Spielfeld und Außenmaß unterscheiden, Diamantenabstände zählen und den Platz für das Queue mit einem nachvollziehbaren Beispiel planen.

Autor: Setviva Engineering 656 Wörter 4 Min. Lesezeit

2.84 × 1.42 m bezeichnet das freie Spielfeld, nicht den Tischkorpus oder den benötigten Raum. Trennen Sie diese drei Größen, bevor Sie Angebote vergleichen oder eine Stellung auf einen anderen Tisch übertragen.

Offizielle Karambol-Geometrie auf einen Blick

Offizielle Karambol-Geometrie auf einen BlickDie UMB-Regeln nennen 2,84 × 1,42 m freie Spielfläche, gleichmäßige Bandenmarken, 37 ± 1 mm Bandenhöhe und 61–61,5 mm Balldurchmesser.2.84 m1.42 m61–61.5 mm37 ± 1 mm
Die UMB-Regeln nennen 2,84 × 1,42 m freie Spielfläche, gleichmäßige Bandenmarken, 37 ± 1 mm Bandenhöhe und 61–61,5 mm Balldurchmesser.

Die Maße gelten für die freie Spielfläche, nicht für die äußere Tischgröße.

Offizielle Quelle: UMB-Weltregeln, Artikel 11–12

Spielfeld und Außenmaß getrennt erfassen

Artikel 11 der hier zitierten UMB-Weltregeln, Ausgabe 1989, nennt 2.84 × 1.42 m mit ±5 mm Toleranz, eine Bandennase 37 ±1 mm über der Spielfläche und 75–80 cm vom Boden bis zur Oberseite der Umrandung. Das sind unterschiedliche Messpunkte. Eine Messung über die äußeren Holzkanten ist keine Spielfeldlänge.

Messen Sie zwischen gegenüberliegenden Bandennasen in beiden Achsen und notieren Sie daneben das Hersteller-Außenmaß, Modell und die Aufstellzeichnung. Eine nominelle Fußangabe allein reicht nicht. Zum Vergleich: Das WPBSA-Regelbuch 2024–25 nennt für das Standard-Snooker-Spielfeld 3569 × 1778 mm bei ±13 mm Toleranz; es entspricht nicht dem großen Karambolrechteck.

Abstände statt nur Markierungen zählen

UMB-Artikel 11 legt einen Abstand von einem Achtel der Spielfeldlänge fest. Beim Nennmaß gilt 2.84 ÷ 8 = 0.355 m, also 35.5 cm. Die lange Seite hat acht, die kurze vier Abschnitte. Ohne die Ecken ergeben sich sieben innere Markierungen je langer und drei je kurzer Bande.

Wählen Sie eine Ausgangsecke, bestimmen Sie beide Endpunkte und zählen Sie zunächst die Zwischenräume. Der Diamant im Holz und der zugehörige Punkt an der Bandennase sind verschiedene Zielbezüge. Ein System kann trotz gleichmäßiger Markierungen eine andere Nummerierung oder eine projizierte Ziellinie verwenden. Daraus folgt keine allgemeingültige Subtraktionsformel.

Queuefreiheit auf beiden Seiten berechnen

Dies ist eine Planungsübung, keine Verbandsnorm für Räume. Setzen Sie Queuelänge C und zusätzlichen Rückschwung B an; angenommen sind ein hindernisfreies Rechteck und ein Spielball am Spielfeldrand. Der vorläufige Raumbedarf beträgt (2.84 + 2 × (C + B)) mal (1.42 + 2 × (C + B)). Alle Tabellenwerte sind Meter. B = 0.15 ist ein gewähltes Beispiel, keine Garantie für einen bequemen Stoß.

Bei C = 1.45 m ergibt C + B = 1.60 m einen Bereich von 6.04 × 4.62 m. Nur einmal addierter Freiraum vergisst die Gegenseite. Prüfen Sie nutzbaren Platz auf Queuehöhe einschließlich Heizkörpern, Säulen und geöffneten Türen. Markieren Sie das geplante Spielfeld am Boden und erproben Sie die waagerechte Bewegung an allen Seiten mit dem eigenen Queue, ohne dabei einen Ball zu stoßen.

Queue C (m)Zugabe B (m)Je Seite C + B (m)Planungsbereich (m)
1.400.151.555.94 × 4.52
1.450.151.606.04 × 4.62
1.500.151.656.14 × 4.72

Was die Rechnung noch nicht klärt

Korpus, Stühle, Laufwege und andere Spieler können mehr Platz verlangen. Eine versetzte Aufstellung schafft an einer Seite Platz und nimmt ihn an der anderen weg. Klären Sie größte Transportteile, Türen, Treppen und Wendestellen mit dem Monteur. Tragfähigkeit des Bodens und Nivellierung lassen sich aus der Raumformel nicht ableiten. Ein kurzes Queue kann ein Hindernis umgehen, verändert aber das für diesen Stoß verwendete Gerät.

Die zitierte UMB-Regel verlangt für offizielle Turniertische eine thermostatische Heizung, nennt aber keine universelle Temperatur. Einstellungen und elektrische Anforderungen gehören zur Anleitung des jeweiligen Herstellers. Spielfeldmaße sagen nichts über Stromverbrauch, Bodentragfähigkeit oder die Zulassung für ein bestimmtes Turnier aus.

Stellungen maßstäblich übertragen, Abpraller neu prüfen

Notieren Sie eine Ballposition als Anteil der gemessenen Länge und Breite. Im geometrischen Beispiel liegt (0.25L, 0.50W) auf 2.84 × 1.42 m bei (0.710, 0.710) m, auf einem angenommenen Feld von 2.30 × 1.15 m bei (0.575, 0.575) m. Das zweite Format ist ein Beispiel, keine allgemeine Vereinsnorm. Der relative Ort bleibt gleich.

Ein Verhältnis von 2:1 erhält Winkel in einer skalierten Zeichnung, nicht jeden echten Stoß. Relative Ballgröße, Effet, Tempo, Tuch und Bandenreaktion müssen gesondert geprüft werden. Halten Sie Maße im Trainingsprotokoll fest, testen Sie eine einfache Referenz auf dem realen Tisch und ändern Sie jeweils nur eine Eingabe. Eine Simulation ersetzt weder Aufmaß noch physische Kalibrierung.

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