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Kim Haeng-jik — Profil des koreanischen Dreiband-Stars

Kim Haeng-jik (1992-): koreanisches Dreiband-Wunderkind, Finalist der Weltmeisterschaft 2016 und Gesamtsieger des UMB-Weltcups 2017, vierfacher Junioren-Weltmeister.

Autor: Setviva Engineering Team 623 Wörter 4 Min. Lesezeit

Kim Haeng-jik (김행직, geboren 1992, Südkorea) ist eine der prägenden Figuren der goldenen Dreiband-Generation Koreas — vierfacher Junioren-Weltmeister, der zum Senioren-Anwärter heranwuchs und für die Schnelligkeit und Klarheit seiner Tischlesart den Beinamen ‚Billard-Genie‘ trägt.

Karriere-Höhepunkte

Spielstil & Technik

Kim verkörpert die moderne koreanische Schule: schnell, furchtlos und technisch makellos. Bekanntlich nahm er das Queue erstmals mit drei Jahren im Billardraum seines Vaters in die Hand und gewann mit vierzehn ein nationales Erwachsenenturnier — ein Vorsprung, der sich darin zeigt, wie augenblicklich er Winkel liest. Statt über jede Stellung zu grübeln, spielt er im Tempo, verlässt sich auf ein verinnerlichtes Diamantsystem, um die Bahn zu finden, und gibt sich dem Stoß voll hin. Das Ergebnis ist ein Spiel, das gerade deshalb mühelos wirkt, weil die Berechnung längst verinnerlicht ist.

Einsteiger können sich dieselbe Gewohnheit im Simulator antrainieren: Rechne einen Stoß zunächst über das koreanische Fünf-einhalb-System durch und stoße ihn dann mit Tempo, sobald das Zählen automatisch sitzt — genau die Schleife, die Kims Matchrhythmus hervorbrachte.

Charakteristische Stöße & Systeme

Der Grundpfeiler des koreanischen Spiels, und auch des Spiels von Kim, ist die disziplinierte Kontrolle des Reverse-Effets — der Effet wird entgegen der natürlich laufenden Seite gegeben, damit der Spielball seine Bahn an den Banden vorhersehbar verbreitert oder verkürzt. Das ist der Unterschied zwischen dem Hoffen, dass ein Ball zurückkommt, und dem Wissen, dass er es tut.

Für die zugrunde liegende Effet-Mechanik schlüsselt der Leitfaden zu Ballkontrolle und Effet genau auf, wie der Reverse-Effet den Abgangswinkel eines Spielballs verändert.

Rivalitäten & Ära

Kim trat genau in dem Moment auf, als eine tiefe koreanische Welle ihren Höhepunkt erreichte. Er wuchs in derselben Wettkampfkultur auf, die Pioniere wie Sang Lee und Zeitgenossen wie Cho Jae-ho und Choi Sung-won hervorbrachte, und maß sich an der etablierten europäischen und vietnamesischen Elite — von Dani Sánchez, der ihn im Finale 2016 knapp bezwang, bis zu den aufstrebenden vietnamesischen Stars, auf die er in Weltcup-Auslosungen traf. Diese Mischung aus Mentoren, Rivalen und sich rasant verbessernden Mitstreitern schärfte eine Generation, die das Dreiband auf neue technische Höhen trieb.

Vermächtnis

Noch immer an der Spitze aktiv, steht Kim für die Brücke zwischen Koreas Dreiband-Gründungslegenden und den Spielern, die sie heute jagen. Als Junioren-Phänomen, das bei seinem Senioren-Debüt ein Weltfinale erreichte und dann den Weltcup-Zirkus eroberte, bewies er, dass die koreanische Methode — unermüdliches Training, Systemdisziplin und entschlossene Stöße — bis ganz an die Weltspitze trägt. Für Lernende ist seine Laufbahn eine klare Lektion: Beherrsche zuerst das Zählen, dann spiele mit Überzeugung.

Übe das koreanische Reverse-Effet

Kims Spiel lebt von präziser Kontrolle des Reverse-Effets. Übe die Reverse-Bricole-Stellung, für die die koreanische Schule berühmt ist — kostenlos, in deinem Browser.

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