Das Vokabular hat mehrere Ebenen. Zielsystem, Kurvenstoß und defensive Absicht sind keine einander ausschließenden Kategorien.
Ereignisfolge zuerst
Ball-zuerst trifft einen Zielball vor der ersten Bande; Bande-zuerst umgekehrt, oft Bricole oder Vorbandstoß genannt. Nach der UMB-Regel muss der Spielball beide anderen Bälle treffen und vor seinem ERSTEN Kontakt mit dem zweiten, anderen Objektball mindestens drei Bandenkontakte haben. Ist A der zuerst getroffene Objektball, ist B der verbleibende: Die erforderlichen Bandenkontakte müssen vor der ersten Berührung von B liegen, nicht erst vor einer späteren Rückkehr zu B. C→A→B→drei Banden→B macht daher einen zu frühen B-Kontakt nicht nachträglich zum gültigen Punkt. Es müssen nicht drei verschiedene Banden sein.
Technik ergänzen
Rücklauf, Nachlauf und Seiteneffet beschreiben Rotation oder Aktion; Massé einen erhöhten Kurvenstoß. Keines legt die ganze Folge fest. Bei blockierter Direktlinie sind auch gewöhnliche Vorbandwege zu prüfen; Massé ist nicht die einzige Möglichkeit.
System und Taktik
Corner-5 und Plus sind Zielreferenzen mit eigenen Skalen. Positionsspiel und Verteidigung beschreiben die gewünschte Folgelage. Beides kann mit einem System kombiniert werden. Vorband sammelt nicht immer die Bälle; Ball-zuerst ist nicht immer treffsicherer.
Beispielkarte
Notiere erstes Ereignis, Banden vor dem letzten Ball, Effet/Erhöhung, System, gewünschte Lage und Ergebnis. C→A→lang→kurz→lang→B enthält drei Kontakte; die Gültigkeit hängt trotzdem vom gesamten Stoß ohne Foul ab. Replay erlaubt Prüfung, eine Stoßbezeichnung bestätigt keinen Punkt.
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