Therese Klompenhouwer (geboren 1983, Niederlande) ist die erfolgreichste Frau in der Geschichte des Dreiband — die unangefochtene „Königin des Dreiband“.
Karriere-Höhepunkte
- UMB-Dreiband-Weltmeisterin der Damen — sechsmal, der gemeinsame Rekord aller Zeiten
- CEB-Dreiband-Europameisterin der Damen — dreizehnmal, ein alleiniger Rekord
- 17-fache niederländische Landesmeisterin im Dreiband
- Goldmedaille im Dreiband bei den World Games
- Tritt regelmäßig in offenen Turnieren gegen die besten männlichen Profis der Welt an — und schlägt sie
Spielstil
Klompenhouwer spielt präzise, ruhig und zutiefst positionsorientiert — eine Spielerin, die über Geometrie gewinnt und nicht über Nerven. Mit neunzehn wechselte sie von der Freien Partie (vrije partij) zum Dreiband und brachte ein außergewöhnliches Gefühl für den Spielball in eine Disziplin mit, die sie heute über das System liest. Für lange Bahnen über die volle Tischlänge stützt sie sich stark auf das Diamantsystem und baut jeden Punkt so auf, dass der nächste Ball bereits halb gespielt ist — in derselben systematischen Tradition wie Dick Jaspers und mit der abgewogenen Geduld von Dani Sánchez.
Charakteristische Stärken
- Systembasierte Bahnberechnung — lange Läufer um den Tisch werden über die Diamanten gespielt, nicht allein nach Gefühl
- Positionskontrolle, die den nächsten Stoß einfach macht, statt den spektakulären zu erzwingen
- Unerschütterliche Ruhe unter Druck — dasselbe gelassene Tempo, ob sie führt oder zurückliegt
Vermächtnis
Klompenhouwer sammelte nicht nur Titel — sie öffnete die Disziplin für Frauen weltweit und bewies auf Augenhöhe gegen die besten Männer, dass Dreiband ein Spiel des Systems ist und nicht der Kraft. In der Ära von Torbjörn Blomdahl und den großen männlichen Champions machte sie die Bezeichnung „beste Frau der Welt“ unzureichend und wurde schlicht zu einer der besten Spieler der Welt.
Übe den systematischen Stoß
Klompenhouwer gewinnt über die Diamanten — übe die Systembahn, auf die sie sich verlässt, kostenlos in deinem Browser.
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