Jérémy Bury (Frankreich) ist ein französischer Dreiband-Profi — die langjährige Nummer 1 seines Landes und eine feste Größe in der Weltspitze. Als Aushängeschild des französischen Dreibandsports der Moderne ist er für ein solides, gleichmäßiges und verlässliches Spiel bekannt.
Karriere-Höhepunkte
- UMB-Weltcupsieger — Guri 2016 (Frankreichs erster Weltcup-Titel seit Richard Bitalis 1989)
- Champion der Verhoeven Open (New York) 2016
- Neunfacher französischer Dreiband-Meister
- Regelmäßiger Teilnehmer für Frankreich bei der Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften
- Langjährige französische Nummer 1 und beständig in den Top Ten der Weltrangliste
Spielstil
Bury ist der führende Vertreter der modernen französischen Schule: diszipliniertes Positionsspiel, zuverlässige Ausführung und eine tiefe Beherrschung des Diamantsystems für die Navigation über die Banden. Während Frédéric Caudron mit erfinderischen Systemen brilliert, gewinnt Bury durch Beständigkeit und Wiederholbarkeit — jeder Stoß eingeschliffen, jeder Punkt verdient.
Markante Stärken
- Beständigkeit — ein verlässliches, varianzarmes Spiel, das über lange Partien hinweg trägt
- Disziplin im Diamantsystem für die präzise, bandenorientierte Berechnung
- Nervenstärke unter Druck — jene Eigenschaft, die Frankreich nach 27 Jahren den ersten Weltcup brachte
Vermächtnis
Indem er bei Guri 2016 Frankreichs lange Weltcup-Durststrecke beendete, führte Bury seine Nation an den Spitzentisch des Dreibandsports zurück. Seine neun nationalen Titel und seine dauerhafte Top-Ten-Präsenz machen ihn zum prägenden französischen Spieler seiner Generation — der verlässliche Maßstab, an dem sich seine Landsleute messen, so wie Dick Jaspers und Dani Sánchez ihre eigenen nationalen Schulen verankern.
Übe die Diagonale
Burys Stärke ist das verlässliche Positionsspiel über die lange Diagonale — öffne das Diagonal-Muster in 3ball und schleife dieselbe gleichmäßige Linie ein, auf die er sich verlässt.
In 3ball öffnen →