Martin Horn (geboren 1971, Deutschland) ist das technische Aushängeschild des deutschen Dreiband — CEB-Europameister und mehrfacher Weltcup-Sieger, der die Fahne seines Landes seit Jahrzehnten an der absoluten Spitze der Disziplin hochhält.
Karriere-Höhepunkte
- Geboren am 28. Januar 1971 in Essen, Deutschland
- CEB-Europameister im Dreiband
- Mehrere UMB-Weltcup-Etappensiege (2009, 2018 und Antwerpen 2025)
- Langjährige deutsche Nummer eins und tragende Säule der starken deutschen Dreiband-Bundesliga
- Stieg über die klassischen Karambolage-Disziplinen — Cadre und Einband — auf, ehe er zur Dreiband-Weltelite zählte
Spielstil
Horn verkörpert die methodische deutsche Schule: ein präziser, reproduzierbarer Stoß und diszipliniertes Positionsspiel, gegründet auf den Grundlagen, die er im Cadre und Einband verinnerlicht hat. Wie Dick Jaspers und Torbjörn Blomdahl setzt er auf Systemdenken und liest den Tisch über die Diamantsysteme, statt zu improvisieren. Das Ergebnis ist ein ruhiges, kalkuliertes Spiel, das sich selbst gegen einen Gefühlsspieler wie Frédéric Caudron nur selten selbst schlägt.
Besondere Stärken
- Grundlagen aus den klassischen Disziplinen — saubere Stoßführung und exakte Kontaktkontrolle, geschliffen im Cadre
- Systemgestützte Stoßauswahl auf Basis der Diamantsysteme
- Konstanz unter Druck, die ihn im Bundesliga-Mannschaftsspiel zu einem verlässlichen Anker macht
Vermächtnis
Seit mehr als einer Generation ist Martin Horn das Gesicht des deutschen Dreiband, hält die nationale Spitzenposition und brachte Deutschland über drei verschiedene Jahrzehnte hinweg aufs Weltcup-Podium. Seine Laufbahn zeigt, wie ein geduldiges Fundament in den klassischen Disziplinen ein komplettes Dreiband-Spiel auf Weltklasseniveau hervorbringen kann.
Trainiere Horns geduldiges Tischspiel
Horn gewinnt, indem er den Tisch liest und die Bälle ruhig um ihn herum bewegt — übe das Around-the-Table-Muster in 3ball.
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