Gruppe und K.-o.-Baum bestimmen die Paarungen. Punktedistanz und Sätze bestimmen die Wertung. Ein K.-o.-Spiel kann eine einzige Distanz oder mehrere Sätze haben.
Formatkarte ausfüllen
Kategorie, Phase, Ziel pro Spiel/Satz, nötige Satzgewinne, Aufnahmen-/Zeitlimit, Nachstoß, Unentschieden und Rangfolge der Tie-Breaks notieren. Eine TV-Anzeige erklärt nicht alles. Der Durchschnitt kann in einer Phase entscheiden und in einer anderen nicht über das Weiterkommen bestimmen.
Nachstoß hängt von Regeln und Anfangsreihenfolge ab. Er führt nicht bei jedem Gleichstand zu Sudden Death. Gruppen können Unentschieden zulassen; K.-o. benötigt das festgelegte Verfahren.
Ein dokumentiertes Weltcupbeispiel
Die Regeln vom 15. Dezember 2025 nennen PPPQ/PPQ 30, PQ 35 und Q 40 Punkte mit Nachstoß. Hauptgruppen spielen 40 mit Nachstoß, ab Achtelfinale 50 ohne. Der Wechsel liegt nicht grundsätzlich erst im Viertelfinale.
40 Punkte in der Gruppe können dem Gegner gegebenenfalls noch den Nachstoß lassen. Im Achtelfinale desselben Turniers wäre diese Annahme falsch. Aktuelle Ausschreibung vor Übernahme des Beispiels prüfen.
Sätze gesondert betrachten
Der high1-Leitfaden Juni 2026 nennt für frühe PBA-Runden vier angesetzte Sätze mit Shootout bei Gleichstand, später best of five und Halbfinale/Finale best of seven. LPBA hat eigene Punkte- und Satzphasen. Das ist kein Universalformat.
Ein erfundenes Best-of-five-Ergebnis 3–1 endet durch drei Satzgewinne, auch wenn der Verlierer insgesamt mehr Punkte erzielte. Beides getrennt notieren. Ziel, Anfang und Auszeiten des Entscheidungssatzes oder Shootouts neu prüfen.