Einband ist eine eigene Disziplin, keine verpflichtende Vorstufe zu Dreiband. Sie eignet sich zum Untersuchen eines Rückpralls, ohne dass jede Stellung leicht wäre.
Punktbedingung
UMB-Artikel 82 verlangt einen Bandenkontakt des Spielballs vor dem zweiten Objektball. Mehr Kontakte sind erlaubt. Die Bande darf vor dem ersten Ball oder zwischen beiden liegen. Nach beiden Objektbällen ist sie zu spät; ein Bandenkontakt des Objektballs zählt dafür nicht.
Zwei Folgen vergleichen
A und B sind Objektbälle, C ein Bandenkontakt des Spielballs. A → C → B und C → A → B erfüllen die Reihenfolge ohne weiteres Foul; A → B → C nicht. Das sind logische Beispiele, keine garantierten Bahnen. Beim Eröffnungsstoß muss gesondert Rot zuerst getroffen werden.
Eine Referenz anlegen
Wähle eine wiederholbare Stellung mit Ballkontakt zuerst. Sage Bande und Ankunft bei B voraus. Notiere Reihenfolge, Ankunftsseite und letzten Kontakt. Vergleiche bei fester Richtung und Effet zwei angenehme Tempi; ändere anschließend nur die Richtung. Das ist unsere Beobachtungsübung, keine Verbandsprüfung.
Grenzen erkennen
Eine Einball-Bandenübung ist kein Punkt. Spiegelgeometrie ist idealisiert; Effet, Tempo und Material beeinflussen den realen Rückprall. Prüfe Regeln für anliegende Bälle statt eine Neuaufstellung nach drei Fouls anzunehmen. Partiedistanz und Partieende richten sich nach dem Wettkampfreglement.
Weiterlesen: Von Freier Partie zu Dreiband: Kontrolle behalten →